Entsprechend
unserem Leitbild lassen sich folgende Ziele entwickeln:
- Befähigung zur aktiven Mitwirkung im
medizinisch-therapeutischen Behandlungsprozess, um die Folgen der Erkrankung
zu lindern, eine Verschlechterung zu vermeiden und eine Verbesserung der
psychischen und körperlichen Gesundheit zu erreichen;
- Aufbau einer Tagesstruktur, die sich am
Normalisierungsprinzip orientiert und so eine Teilnahme am gesellschaftlichen
Leben wieder ermöglicht;
- Entwicklung eines Verständnisses für die eigene Problematik
und eines damit verbundenen, adäquaten Umgangs mit der psychischen Erkrankung;
- Entwicklung einer realistischen Selbsteinschätzung und
Selbst-wahrnehmung;
- Erhaltung und Förderung von sozialen, lebenspraktischen und
beruflichen Fähigkeiten, um dadurch die Lebensqualität zu erhöhen;
- Wiedererwerb von lebensrelevanten Fähigkeiten die im Verlauf
der Erkrankung aufgegeben oder verlernt wurden sowie Aufbau von neuen
Verhaltensweisen, die zu einer selbstständigen Lebensführung beitragen;
- medizinische, soziale und berufliche Eingliederung mit dem
Ziel einer größtmöglichen inklusiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben;
- Befähigung zu einer möglichst selbstständigen Lebens- und
Haushaltsführung durch Anleitung und Hilfen im lebenspraktischen Bereich;
- Entwicklung einer sinnvollen Tagesgestaltung und von
Freizeitaktivitäten, die die Kreativität fördern, die Lebensfreude steigern
und die Mobilität erhalten oder verbessern.
In einer
gemeinsamen Förder- und Therapieplanung nach dem Gesamtplanverfahren legt der
jeweilige Bewohner mit seinem Bezugsbetreuer konkrete Entwicklungsziele fest.
Um Über- oder Unterforderung zu vermeiden, werden die einzelnen Schritte auf
die derzeit verfügbaren Fähigkeiten des Bewohners abgestimmt. In regelmäßigen
gemeinsamen Reflexionsgesprächen über die Therapieplanung werden
Entwicklungserfolge herausgearbeitet, Schwierigkeiten besprochen und
Entwicklungsziele korrigiert oder neu formuliert.
|